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Singidunum

Geschichte die man vielleicht so nicht kennt ......

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Singidunum

Beitragvon Gute Freunde BRONZE Silke » 4. Sep 2011, 17:06

Singidunum

Singidunum war eine antike römische Stadt, die zuerst von den Skordiskern im 3. Jh. v. Chr. besiedelt wurde. Später wurde sie von den Römern zur Stadt ausgebaut. An Ihrer Stelle befindet sich heute Belgrad, die Hauptstadt Serbiens.

In der Zeit des römischen Imperiums war Singidunum integraler Bestandteil der Defensivbefestigungen am Donaulimes. Die strategische Lage von Stadt und Castrum an der Via Militaris, die von Sirmium (Sremska Mitrovica) über Viminacium (Kostolac), Trimontium (Plovdiv) bis Konstantinopel führte, bestimmte die Geschichte Singidunums bis zum Beginn des 7. Jahrhunderts. Die Militärstadt von Singidunum wurde mit der Ansiedlung von Veteranen der Legionen in der Unterstadt durch eine bedeutende Zivilstadt ergänzt.

Frühgeschichtliche Zeit

Das Gebiet am Zusammenfluss von Save und Danuvius (Donau) war seit der Mitte bis späten Paläolithikum kontinuierlich besiedelt. Spuren der neolithischen Vinča Kultur die zwischen dem 6. und 3. Jahrtausend v. Chr. im Bereich der mittleren Donau ansässig war sind nach einem Belgrader Vorort benannt worden.

Vorrömische Zeit

Ab 600 v. Chr. bis zum 4. Jh. v. Chr. kam es zu Wanderung von thrakisch und skythischen Stämmen in der Balkanregion. Während dieser Zeit kam es zu einer Dauerhaften Ansiedlung. Eine erste Befestigung des Lagers ist seit dem 3. Jh. v. Chr. durch keltisch oder thrako-keltische Stämme, den Skordiskern bezeugt. 279 v. Chr. wird der aus dem Keltischen abgeleitete Name Singidunon, der Name bedeutete wahrscheinlich “runde Festung” oder “runde Stadt”, in römischen Quellen zum ersten Mal erwähnt.


Römische Zeit (1. – 5. Jh.)
Republik



Die Römer begannen im 1. Jh. v. Chr. die Gebiete bis zur Donau zu erobern. Singidun wurde durch die Römer um 86 v. Chr. erobert. Gaius Quintus Scribonius Curio, der Prokonsul von Macedonia, erreichte die Donau und vertrieb die Skordisker, Dardanen und Dakier. Trotz der militärischen Erfolge etablierte sich die römische Macht erst unter Octavian (Augustus), als Marcus Licinius Crassus ab 29 v. Chr. die Provinz Moesia errichtete. Der Name Singidunon wird dabei zu Singidunum latinisiert. Die Stadt wurde in die Provinz Moesia superior (Hauptstadt Viminacium, das heutige Kostolac) eingegliedert und wird Garnisonsstadt am Donaulimes. Auf der gegenüber liegenden Seite der Save stand die Stadt Taurunum, das heutige Zemun. Singidunum wird eines der wichtigsten Zentren der Provinz steht aber im Schatten von Sirmium und Viminacium den beiden herausragenden Römischen Städten der Provinz. Das Castrum ist ein wichtiger strategischer Punkt an der Via Militaris die die Befestigungen und Siedlungen am danubischen Limes verbindet.

Im Jahr 86 n. Chr. verlegte Domitian parallel zur Verstärkung der Reichsgrenzen gegen die Daker die Legio IV Flavia Felix nach Singidunum. In diese Zeit fällt auch die Blüte Singidunums. Das Castrum befand sich im oberen Teil der heutigen Festung Kalemegdan. Die Legion errichtete eine Brücke über die Save zum gegenüberliegenden Ort Taurunum. Die 6.000 Mann zählende Legion war eines der wichtigsten militärischen Mittel gegen die Dakischen Stämme auf der nördlichen Donau Seite. Durch die Ansiedlung von Veteranen wuchs auch ein städtischer Ort um das Legionslager. Die heutigen Straßenzüge in der Altstadt Belgrad zwischen den Straßen Uzun Mirkova, Dušanova, and Kralja Petra I zeigen das rechtwinkelige Straßenbild der römischen Stadt. Das Forum befand sich am heutigen Studentski Trg.


Kaiserzeit

Zu Beginn des 2. Jahrhunderts besiegte Trajan (105-106) Dakien unter Beteiligung der Legio IV Flavia Felix, die seit 88 an den Feldzügen teilnahm und auch Teile des Straßenbaus nördlich der Donau übernahm. Mit der Bildung der Provinz Dakien begann für Singidunum eine Zeit des Friedens. Mitte des 2. Jahrhunderts verlegte Kaiser Hadrian die Legio IV Flavia Felix zurück nach Singidunum und verlieh der Stadt den Status eines Municipiums mit größerer administrativer Freiheit, später wird sie auch Colonia.

Nach dem 2. Jh. n. Chr. beginnt die Macht des römischen Imperiums an seinen Grenzen zu bröckeln. Mit dem Einfall der Goten zwischen 256 und 270 wird die Provinz Dacia verlassen und Singidunum bleibt eine wichtiger Grenzposten gegenüber den Barbaren. Aurelian verlegte alle Legionen deshalb wieder ans Südufer der Donau und reorganisierte die Region durch die Bildung der Provinz Dacia ripensis. (Zur folgenden Zeit siehe Spätantike.)

Byzantinische Periode (5. – 6. Jh.)
Völkerwanderung


Die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts war wiederum eine Periode des Friedens: Die Stadt bekam den Status einer römischen Kolonie, was ihre Autonomie nochmals bestärkte. Mit der Reichsteilung 395 unter Theodosius I. kam Singidunum zu Ostrom, aus dem das Byzantinische Reich hervorging. Singidunum ist jetzt der nordöstliche Grenzposten des östlichen römischen Imperiums. Im 5. Jahrhundert verschwand das Weströmische Reich als Machtfaktor, was für das verbleibende Oströmische Reich eine Folge von Invasionen der Balkanhalbinsel durch germanische, mongolische, slawische und türkische Völker bedeutete. Moesia und Illyricum werden in der Zeit durch nachfolgende Invasionen von Hunnen, Ostgoten, Gepiden, Sarmaten, Awaren und Slawen heimgesucht. Singidunum selbst fällt 441 in die Hände der Hunnen und wird von den Römern 454 zurückerobert, fällt 470 an die Ostgoten, 488 an die Gepiden und Sarmaten und 504 nachmals an die Ostgoten.


Epoche Justinian I.

510 wird Singidunum wieder römisch, und Justinian I. erneuert die Festung 535. Diese Erneuerung ist auch der Ursprung der heutigen Festung von Belgrad. 510 kam Singidunum vertraglich wieder zum Byzantinischen Reich. 512 siedelte der Byzantinische Kaiser Anastasios I. die germanischen Heruler zur Abwehr der Gepiden an.

Durch die von Justinian I. betriebene Restauratio imperii befestigt der Kaiser 535 die Donaugrenze durch ein großangelegtes, der reinen Defensive dienendes Festungsbauprogramm an der unteren Donau. Justinian erneuerte die dabei ins Zentrum gerückte Befestigungsanlage von Singidunum in Form eines wesentlich verkleinerten, aber mit starken Mauern befestigten byzantinischen Kastrons innerhalb des alten aufgegebenen Legions-Standlagers (Castra), was insbesondere durch eine weitere Staffelung von Kastra, die neuerbauten, der politischen wie kirchlichen Organisation der Region dienenden neue Verwaltungszentrum von Justiniana Prima (Caričin Grad), schützen und Einfälle nach Moesia unterbinden sollte, sich aber durch die nachfolgend nicht mehr zu verhindernde Landnahme der Slawen auf dem Balkan als weitreichender strategischer Fehler erwies.

Das gut befestigte, schon einer mittelalterlichen Burg ähnelnde Kastron Singidunum bildete fortan den Nukleus der mittelalterlichen Stadt, die, mit Ausnahme der erst zu Beginn des 15. Jahrhunderts unter Stefan Lazarević neubebauten und befestigten Unterstadt des Kalemegdan, bis Anfang des 16. Jahrhunderts auch nicht über die justinianschen Grenzen hinauswuchs.


Awaren und Slaweneinfall

Mit dem letzten großen Völkerwanderungszug der Awaren wandern die Slawen als Verbündete in die Pannonische Tiefebene ein und eroberten 582 die strategische Stadt Sirmium. 584 fiel auch das Kastron Singidunum, womit die Verteidigung der gesamten byzantinischen Donaugrenze zusammenbrach. Erst Kaiser Maurikios unternahm, mit seinem Regierungsantritt beginnend, einen 20-jährigen und schließlich erfolgreichen Abwehrkampf gegen Awaren und Slawen. 592 konnten seine Truppen Singidunum zurückerobern. Nachfolgend wurden die Awaren wieder nördlich der Donaulinie zurückgedrängt. Noch bis 625 hielt sich in Singidunum ein römischer Festungskommandant. Erst im späten 9. Jh. taucht die Stadt in den Quellen als eine bulgarische Festung wieder auf, dann unter dem Namen Beograd (weiße Stadt).
Liebe Grüße
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Re: Singidunum

Beitragvon Globale Moderatoren Veronika » 4. Sep 2011, 20:34

Gut aufgepasst Silke.


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Liebe Grüße
-Veronika-


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Re: Singidunum

Beitragvon Gute Freunde Blümchen » 4. Sep 2011, 23:13

Aha, jetzt ist mir klar wie Türken damals bis Wien kamen.

Mann lernt nie aus.

Dir Danke ich auch.




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